Wiederbelebung in der Patientenverfügung

«Möchte ich wiederbelebt werden?» ist eine kurze Frage mit weitreichender Bedeutung. Für eine persönliche Antwort lohnt sich der Blick auf die Situation, in der die Entscheidung gelten soll.

Was lässt sich über das Ergebnis sagen?

Ein wieder einsetzender Kreislauf, das Überleben bis zur Spitalentlassung und das spätere Leben sind unterschiedliche Ergebnisse. Studien liefern keine sichere Vorhersage für einen einzelnen Menschen. Vorerkrankungen und Gebrechlichkeit gehören zur Einschätzung; eine Alterszahl allein entscheidet nicht. Erläuterungen der SAMW.

Eine konkrete Situation beschreiben

Vergleichen Sie gedanklich zwei Beispiele: einen plötzlichen Notfall bei zuvor selbstständigem Leben und einen Herzstillstand während einer weit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung. Diese Beispiele legen keine Antwort fest. Sie sollen helfen zu erkennen, ob Ihre Wünsche von der Ausgangslage abhängen.

Fragen Sie sich: «Meinte ich mit meiner Antwort wirklich beide Situationen?» Falls nicht, gehört diese Unterscheidung in das Beratungsgespräch und in eine ausreichend konkrete Formulierung.

Fragen für Ihr Gespräch

  • Welche Behandlungssituation soll meine Festlegung beschreiben?
  • Was bedeutet das Wort «Erfolg» bei den genannten Zahlen?
  • Welche möglichen Folgen möchte ich genauer verstehen?
  • Welche Unsicherheiten kann das Behandlungsteam nicht auflösen?
  • Wie wird mein besprochener Wunsch dokumentiert?

Entscheiden ohne Zeitdruck

Im PV-Begleiter können Sie die Erklärungen lesen und «Ich bin mir noch unsicher» wählen. Diese Auswahl ist keine Zustimmung und keine Ablehnung einer Wiederbelebung. Nutzen Sie Ihre offenen Fragen als Gesprächsgrundlage. Die App entscheidet nicht für Sie.

Weiterlesen und vorbereiten

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Ein Angebot von D&F Appworks · Inhaltliche Verantwortung für das Projekt: Dirk Knück · Informationsstand: 27. Oktober 2026. Allgemeine Orientierung für die Schweiz; keine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung.